Was macht die Nikotinsucht so tückisch?

 

 

Eines wissen Sie schon lange: Rauchen ist nicht gesund… (Wenn ich mal etwas „untertreiben“ darf!?)

 

Rauchen ist schädlich und macht krank. Selbst, wenn es sich bei Ihnen zum Glück noch nicht als offensichtliche Krankheit zeigen mag! Es macht jedoch schon vorher aus einem anderen Grund und auf einer anderen Ebene krank! Dazu später und im Seminar mehr.

 

Doch ich möchte Ihnen auf diesen Seiten gar nicht mit dem „moralischen Zeigefinger drohen“, noch Ihnen Angst machen mit all den fürchterlichen, möglichen, körperlichen Folgen, die der langjährige Zigarettenkonsum Ihnen zufügen kann, oder könnte…

 

Denn all das hat Sie bisher ja auch nicht vom Rauchen abgehalten, oder?

 

 

 

Warum wird Ihnen hier nicht mit Krankheit gedroht?

 

 

Eines schon mal vorweg: Sich mit den möglichen Krankheitsauswirkungen des Rauchens auseinanderzusetzen ist nicht angenehm!? Genau aus dem Grunde, da Sie es wissen und dennoch rauchen, ist die Auseinandersetzung damit sogar sehr unangenehm… Also verdrängen Sie. Denn sonst könnten Sie das Rauchen ja nicht "genießen".

 

Doch auch permanente Verdrängung stresst. Und was tut ein Raucher bei Stress? Richtig, er greift zur Zigarette. Auch dieser Mechanismus ist gekoppelt mit der Psyche, sowie einer biochemischen Reaktion, bei der das Nikotin auf Körper und Psyche subtil einwirkt, ohne dass es uns bewusst wird! (Auch dazu im Seminar mehr!)

 

So werden Sie auf diesen Seiten nicht sehr viel über bedrohliche Krankheiten finden, die den Raucher für seine „Sünden bestrafen“ könnten. (Um in der Sprache des schlechten Gewissens zu sprechen)

 

Mir liegen die wahren Gründe und Hintergründe der Sucht am Herzen! Abschreckung ist also nicht der Weg, der in das Abenteuer Freiheit führen kann…

 

 

 

Wie Nikotin unseren freien Willen ausschaltet

 

 

Ein elementarer Bestandteil der Nikotinsucht ist, dass sich die Komponente der Abhängigkeit absolut dem Verstandesbewußtsein entzieht! Und zwar so weit, dass nahezu jeder Raucher denkt, er WOLLE rauchen! (Auch ich dachte das!)

 

Wie kann so etwas geschehen? Und können wir uns nicht darauf verlassen, zu glauben, wir wüssten was wir wollen?

 

Eine Frage zwischendurch: Würden Sie es verkraften, wenn man Sie jeden Tag belügen würde? Das fänden Sie schrecklich? Ich ebenfalls.

 

Würden Sie es denn besser verkraften, wenn Sie sich jeden Tag selbst belügen? Das wäre nicht ganz so schlimm?

 

Sie belügen sich selbst. Mit jeder Zigarette!

 

Worin die Lüge besteht? Ganz genau erzähle ich es Ihnen in meinen Seminaren. Für den Moment skizziere ich Ihnen nur einen Teil des Zusammenhanges. Tatsächlich gibt es noch weiterfassende Verflechtungen.

 

Nikotin ist einem anderen Stoff (Acetylcholin) in unserem Körper sehr ähnlich und wird so fälschlich von den zuständigen Rezeptoren „verkannt“ als körpereigen.

 

Diese „Verwechslung“ aber ist der Beginn einer fatalen Verkettung von körperlichen und psychischen Prozessen, die schlussendlich in eine Form der Abhängigkeit münden, die wir als solche eben nicht mehr erkennen können!

 

Die Rezeptoren in Ihrem Körper wissen nicht, wem sie da fälschlich Einlass gewähren. Sie folgen nur ihrer Aufgabe.

 

Normalerweise werden bestimmte Hormone ausgeschüttet, die bewirken, dass wir etwas, das uns Spaß gemacht hat, oder mit dem wir Erfolg hatten, wiederholen. Das ist evolutionsbiologisch sinnvoll, denn dieser Mechanismus sichert das Fortbestehen der Menschheit und gilt auch bei anderen Arten.

 

Deshalb macht Sex Spaß und möchte wiederholt werden! Denn es werden Glückshormone dabei frei gesetzt, die uns spüren lassen: „Das war schön!“ Und was schön war, wollen wir gern wiederholen…

 

Deshalb macht auch Erfolg Spaß! Denn hier geschieht genau das Gleiche! Auch hier werden Hormone ausgeschüttet, die uns ein gutes Gefühl geben! ( „Hey, das hab ich gut gemacht! Das tu ich wieder!“)

 

Deshalb ist soziales Miteinander so erfüllend! Auch hierbei werden Hormone ausgeschüttet, die bewirken, dass Bindungen verstärkt und vertieft werden (Oxytocin z.B.)

 

Jede Art von kreativer Leistung, erfolgreicher Arbeit, Liebe, Freude, Gemeinsamkeit hat diese wunderbaren Hormonausschüttungen zur Folge, die uns ein wundervolles Gefühl vermitteln!

 

Und ist es nicht auch wunderbar, zu wissen, wenn man etwas aus eigener Kraft geschafft hat? Erschaffen hat? Oder auch gemeinsam? Wenn man liebt und geliebt wird? Anerkannt wird? Gewürdigt wird? Erfolg hat?

 

Ja, all das ist wunderbar! Wenn wir allein, oder gemeinsam (ohne Drogen) etwas aktiv tun und schaffen, werden wir belohnt durch ein gutes Gefühl! Das ist dann echt!

 

Doch die Zigarette und vor allem ihre Wirkungen sind nicht echt... (Hier wird uns und unserem Körper, so wie unserer Psyche etwas vorgegaukelt, und wir fallen drauf rein)

 

 

 

Wieviel Lüge ertragen wir eigentlich?

 

 

Erinnern Sie sich daran: Sie selbst sind der "Boss" in ihrem Körper und nun liegt es an Ihnen, herauszufinden, wer da beim Rauchen wen betrügt! Oder ist dem "Chef" egal, was in seiner "Firma" geschieht?

 

Und nun kommen wir zu der Lüge:

 

Das „verwechselte Nikotin“ bewirkt nun in unserem Körper genau den weiter oben skizzierten Prozess: Es setzt Hormone frei, als hätten wir etwas ungemein Großartiges vollbracht! Dabei haben wir nur eine Zigarette geraucht…

 

In unserem Körper jedoch explodiert ein Feuerwerk an hormonellen Reaktionen, als wären wir Michelangelo und uns wäre es soeben gelungen, an einem Abend die Kuppel der sixtinischen Kapelle meisterhaft auszumalen!

 

Natürlich wollen Sie daraufhin wieder rauchen! In ihrem Körper werden Hormone ausgeschüttet, als hätten Sie etwas ganz Tolles gemacht! Zumindest Ihre Hormondrüsen und Rezeptoren "denken" das!  (Im Seminar erkläre ich diesen Zusammenhang sehr detailliert, da er immens wichtig für das Verständnis der Abhängigkeit ist!)

 

 

Ist das denn so schlimm?

 

 

Doch sehen Sie auch, was geschieht?

 

Sie sind nicht Michelangelo! Und Sie haben auch kein Fresko an die Kuppel einer Kirche gemalt! Steigen Sie also ruhig wieder herunter von ihrem imaginären Gerüst!

 

Nichts von alledem haben Sie getan! Sie haben noch nicht einmal den Müll heruntergetragen, worauf Sie im Nachhinein immerhin hätten tatsächlich etwas stolz sein können!

 

Nein – Sie haben einzig eine Zigarette geraucht!

 

Nun mögen Sie einwenden: „Ja, aber sie half mir bei kreativen Gedanken!“, (und ich sehe Sie verschmitzt lächeln, bei diesem scheinbar so treffsicheren Argument)

 

Sagen Sie mir: Würden Sie einen Betrüger als Freund haben wollen?

 

Die Zigarette hilft nicht. Sie belügt und betrügt. Jede Zigarette schafft emotionale Zustände, die nicht durch uns selbst erschaffen wurden. Zustände, die eigentlich erst durch persönlichen Einsatz und Aktivität hervorgerufen würden, durch unser ureigenes  Schaffen und Wirken sind mit der Zigarette auf Kommando in größtmöglicher Passivität von jetzt auf sofort erlangbar. Also wozu sich dann noch aufraffen?

 

 

Wie sehr vertrauen Sie ihrem besten Freund?

 

 

Natürlich, es gibt die "kreativen Raucher", die „Macher“, die „Stressraucher“, die (angeblichen) "Genußraucher", und, und, und.

 

Nikotin vermag jedoch noch mehr in unserem Körper. Es betrügt uns auf vielfältigste Weise. Es peppt uns auf, wenn wir müde sind, es tröstet uns, wenn wir traurig sind, es beruhigt uns, wenn wir gestresst sind… (Auch hierzu Genaueres im Seminar)

 

Deshalb erschleicht sich die Zigarette auch so sehr unsere Freundschaft! Denn schlußendlich erscheint sie so doch als „Bester Freund in allen Lebenslagen“!?

 

Wer will so einem „guten Freund“ schon die Tür weisen?

 

Doch was meinen Sie: Wenn jeder „Genuß“ einer Zigarette eine kleine Lebenslüge darstellt, wie sieht das Leben dann nach einer Weile aus?

Wenn Sie sich zwanzig bis vierzig mal am Tag belügen lassen (die alltäglichen, kleinen „Schummeleien“ sich selbst gegenüber meine ich damit nicht!), können Sie sich dann irgendwann noch offen ins Gesicht schauen?

 

Wenn Sie all die Zusammenhänge nicht kennen, kann man Ihnen ja nicht einmal einen Vorwurf machen!? Ich möchte Ihnen auch keinen machen!  Ich möchte einzig, dass Sie erkennen, dass es nicht Sie sind, der da entscheidet, rauchen zu wollen!

 

Wenn ich Sie fragen würde: Möchten Sie selbstbestimmt, oder fremdbestimmt leben? Was würden Sie mir da antworten? Sehen Sie…

 

Und ich wünsche mir, dass Sie endlich wieder selbstbestimmt das Kommando über ihr Leben übernehmen!

 

Dass Sie erkennen und erleben, wie Sie auch ohne Nikotin – bzw. endlich ohne Nikotin selbst geschaffene Erfolge erleben, die Ihnen die wirklich wahrhaftigen Gefühle der Erfüllung verschaffen!

 

Echte Gefühle, da Sie selbst etwas getan haben! (Und nicht passiv einfach nur eine Zigarette geraucht!)

 

Was glauben Sie, was dann für Energien in Ihnen frei werden? Sie glauben es nicht?

 

Verschaffen Sie sich doch einmal zwanzig mal am Tag echte, kleine, selbst erschaffene Erfolge!? (Oder sogar vierzig mal am Tag! Wieviele Zigaretten rauchen Sie? Machen Sie stattdessen 20 mal am Tag etwas Kreatives!) Was meinen Sie, was Sie für einen Energieschub bekommen!

 

Wenn dann noch die Energie dazukommt, die dadurch entsteht, dass Ihre Zellen endlich wieder mit genügend Sauerstoff versorgt werden,Ihre Lunge sich regeneriert, Ihre Blutgefäße und ihr Herz sich wieder für das pulsierende Leben weiten dürfen, Ihre Sinne wieder sensibilisiert werden – sie werden sich fühlen, wie ein neuer Mensch!

 

Und das ist kein leeres Versprechen!

 

Fragen Sie sich ehrlich, was Sie wollen. Was Sie wirklich wollen! Und wie Sie Ihr Leben weiter leben möchten!

 

Ist die Zigarette der wahre Freund, den Sie wirklich wollen? Suchen Sie sich echte Freunde! Ehrliche Freunde! Und vor allem:

 

Sie Selbst können sich der beste Freund, die beste Freundin sein! Machen Sie einen Schnitt! Und dann machen Sie einen neuen Schritt…:

 

Heraus aus aus einer längst überholten, falschen Freundschaft - hinein in ein neues,erfülltes, echtes Leben!

 

 

Glückwunsch an:

-----Tanja M.: 3 Jahre rauchfrei!----- --Eva K.: 4 Jahre rauchfrei!------ Jutta S.: 3 Jahre rauchfrei!------Dieter M.: 8 Monate rauchfrei!----- Olaf K: 4 Jahre rauchfrei!----- Julia A.: 2 Jahre rauchfrei! ------ Jörn B.: 2 Jahre rauchfrei!--- Beatrix K.:2 Jahre rauchfrei------ Robert M: 3 Jahre rauchfrei!-----

Stefan Jesse                   Heilpraktiker/Dozent

Raum für Entwicklung Gaußstraße17                       22765Hamburg

Info unter: 040-64851652

 

Die Hälfte aller Fehler entsteht dadurch, dass wir denken sollten, wo wir fühlen, und dass wir fühlen sollten, wo wir denken.

                 John Churton Collins

Frage dich in jeder schwierigen Situation:

 

"Was würde der stärkste, mutigste, liebevollste Teil meiner Persönlichkeit jetzt tun?"

 

Und dann tue es. Tue es richtig. Und zwar sofort.

Bloßes Wissen wird zu einer Sucht, einer anderen, subtileren Form der Zerstreuung.

 

Krishnamurti, Vollkommene Freiheit

Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass - sondern Angst.

Angst führt in Enge, Liebe führt in die Weite.

Wir haben die Wahl, welcher Energie wir folgen.


Stefan Jesse

Abhängigkeit ist, zu denken, man kann  aufhören, wenn man will - nur, man kann nicht mehr wollen!

 

 

Sucht ist immer auch entgleiste Sehnsucht!

 

 

Du hast immer 100 Prozent- in was willst du investieren?

70 Prozent in den Zweifel? So hast du nur 30 Prozent Erfolg!


Glaub an die Stärke deiner inneren Wahrheit!