Ich will noch gar nicht aufhören!

"Ich denke oft darüber nach, aber bisher will ich noch nicht aufhören!"

 

Kommt Ihnen dieser Satz bekannt vor? Ich bekomme ihn täglich zu hören. Und selbst aus meinem Munde war er mehr als einmal zu vernehmen, als ich noch Raucher war.

 

Ganz ehrlich - was meinen Sie: Wird irgendwann einmal aus heiterem Himmel ein Moment kommen, in dem Sie sagen werden: "So, jetzt habe ich genug geraucht! Jetzt höre ich auf. Keine Lust mehr...!"?

 

Glauben Sie daran, dass dieser Moment kommt? Ich wiederum glaube, dass Sie in Ihrem tiefsten Inneren wissen, dass dieser Moment in dieser Form nicht kommen wird, wenn Sie wirklich einmal ganz ehrlich in sich hineinhorchen! Und damit liegen Sie auch ehrlicherweise richtig!

 

In den meisten Lebensbereichen verfügen wir über unseren Willen und eine mehr, oder weniger freie Entscheidungsmöglichkeit. Haben wir die noch beim Rauchen? Wenn wir sagen: "Ich will jetzt erstmal eine rauchen!", scheint es so zu sein. Doch geschieht es aus einem wirklich (freien) Willen heraus?

 

Nein. Wir "wollen" nicht, wir "müssen" rauchen! Oder vielmehr meinen, zu müssen und denken, dass wir es aber wollen! Klingt kompliziert?  Das habe ich extra etwas verwirrend geschrieben, da tatsächlich in unserem Inneren längst eine Art "Nikotin-Verwirrung" stattgefunden hat!

 

Würden Sie lieber fremd- oder selbstbestimmt leben? Jeder würde antworten: "Natürlich selbstbestimmt!" Sie auch! Ich auch! Würden wir es gern zugeben, fremdbestimmt zu agieren? Wäre das nicht etwas "unwürdig"? Manchmal sogar "peinlich"?

 

Als Raucher legen wir uns die Umstände derart zurecht, als hätten wir noch selbst alles im Griff und würden es selbst entscheiden, zu rauchen.  Doch als Raucher hat über uns das Nikotin längst die Entscheidungsgewalt. Dies jedoch auf ganz unspektakuläre Weise, ohne offensichtliche, extreme Verhaltensveränderungen hervorzurufen  (wie etwas die Rauschwirkungen von anderen Drogen)- doch genau das macht diese Abhängigkeit so" perfide"...

 

Wir werden hier nicht mit Gewalt, oder Schmerz zu etwas gezwungen, nein - nur wenn wir etwas NICHT mehr tun (zu lange NICHT rauchen), überkommt uns ein unstillbares, inneres VERLANGEN!

 

Und jede Art Verlangen ordnen wir als WOLLEN ein! (Wie Hunger, den wir als natürlich wahrnehmen. So nehmen wir irgendwann den Schmachter nach einer Zigarette ebenfalls ähnlich dem Hunger als "natürlich" wahr! Das jedoch IST NICHT natürlich!)

 

Die Tabakindustrie will uns natürlich in dem Glauben lassen, dass wir aus freiem Willen rauchen! (Abenteuer, Freiheit, Selbstbestimmung sind beliebte Werbethemen...! Kann jedoch etwas, das uns in die Abhängigkeit führt, gleichzeitig Freiheit bescheren?)

 

Momentan wirbt ein Tabakhersteller mit folgendem Slogan: "Rauchen ist eine Entscheidung! Tabak auch!"

 

Das Gegenteil ist der Fall. (Wie eigentlich immer in der Tabakwerbung) Nicht mehr Rauchen ist eine Entscheidung!

 

Das Rauchen ist bei den meisten Menschen längst keine Entscheidung mehr, sondern eine "Zwangshandlung": Wir können nicht mehr entscheiden, ob wir rauchen wollen, wir können als Raucher nicht mehr anders, als uns immer wieder erneut Eine anzustecken...

 

Eine wirkliche Entscheidung zur Selbstbestimmung jedoch wäre folgendes: Ganz bewußt die Entscheidung, mit dem Rauchen aufzuhören zu treffen! Und sich für einen Weg zu entscheiden, das dann auch zu tun!

 

Danach können Sie wahrhaftig stolz sein auf sich! Uns sich wieder geradeheraus im Spiegel lächelnd selbst in die Augen blicken! Endlich wieder auch ohne den gewohnten, morgendlichen Raucherhusten....

 

 

Glückwunsch an:

-----Tanja M.: 3 Jahre rauchfrei!----- --Eva K.: 4 Jahre rauchfrei!------ Jutta S.: 3 Jahre rauchfrei!------Dieter M.: 8 Monate rauchfrei!----- Olaf K: 4 Jahre rauchfrei!----- Julia A.: 2 Jahre rauchfrei! ------ Jörn B.: 2 Jahre rauchfrei!--- Beatrix K.:2 Jahre rauchfrei------ Robert M: 3 Jahre rauchfrei!-----

Stefan Jesse                   Heilpraktiker/Dozent

Raum für Entwicklung Gaußstraße17                       22765Hamburg

Info unter: 040-64851652

 

Die Hälfte aller Fehler entsteht dadurch, dass wir denken sollten, wo wir fühlen, und dass wir fühlen sollten, wo wir denken.

                 John Churton Collins

Frage dich in jeder schwierigen Situation:

 

"Was würde der stärkste, mutigste, liebevollste Teil meiner Persönlichkeit jetzt tun?"

 

Und dann tue es. Tue es richtig. Und zwar sofort.

Bloßes Wissen wird zu einer Sucht, einer anderen, subtileren Form der Zerstreuung.

 

Krishnamurti, Vollkommene Freiheit

Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass - sondern Angst.

Angst führt in Enge, Liebe führt in die Weite.

Wir haben die Wahl, welcher Energie wir folgen.


Stefan Jesse

Abhängigkeit ist, zu denken, man kann  aufhören, wenn man will - nur, man kann nicht mehr wollen!

 

 

Sucht ist immer auch entgleiste Sehnsucht!

 

 

Du hast immer 100 Prozent- in was willst du investieren?

70 Prozent in den Zweifel? So hast du nur 30 Prozent Erfolg!


Glaub an die Stärke deiner inneren Wahrheit!