Können Sie sich ein Urteil erlauben?

Wie beurteilen wir die Welt? Wie beurteilen wir uns selbst? Dinge, Situationen, Menschen?

Jeder "darf "sich doch ein Urteil erlauben?

 

Schauen wir einmal auf das Wort: Ur-teil. Das (ursrünglich) Zusammengehörige wird geteilt.

Somit ist jedes Urteil  gewissermaßen schon eine "Ungerechtigkeit": Denn ein Urteil wird dem Ganzen nicht mehr gerecht! Es berücksichtigt nur einen Teil.

 

Unser Denken und unsere Sprache ist leider nun einmal so aufgebaut, dass wir oft nicht anders können. Denn wir können nur in Gegensätzlichkeiten denken ("hell-dunkel, schwarz-weiß, gut-böse"). Doch dies ist nur die Art, wie wir DENKEN, nicht, wie die Zusammenhänge SIND! Die Welt ist anders, als wir denken! Doch wir ur-teilen über die Welt, uns selbst und unseren Nächsten entsprechend, wie wir denken...

 

Selbst ein Kompliment ähnelt oft einem Ur-teil. ("Du bist toll!") Ersteinmal erscheint es uns harmlos, erfreulich und nicht negativ.

 

In unserer Gesellschaft wird Lob oftmals eingesetzt, um bessere Leistung zu erbringen. Das ist dann in der Regel schon Manipulation.

 

Wenn Ihnen Jemand sagt, sie seien "toll!", was sagt Ihnen das? WAS an ihnen findet der andere Mensch toll? Wird er Sie immer noch toll finden, wenn Ihnen ein Fehler unterläuft? Oder er Sie näher kennenlernt? 

 

Was ist der Unterschied zwischen einem Lob und einer Wertschätzung? Wenn ich sage:"Das hast du toll gemacht!", dann ist es ein Lob. Aber ich gebe nichts wirklich weiter. Wenn ich sage" Das, was du gemacht hast, finde ich toll, weil es bei mir....das und das... auslöst", dann bringe ich meine Wertschätzung mit ein, da ich preisgebe, was ich dabei empfinde. In diesem Fall ist das "Preis"-geben der "Wert" dessen, warum ich etwas toll finde.

 

Wertschätzende Anerkennung statt wertende Urteile.

 

 

S.J.

 

 

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Stefan Jesse                   Heilpraktiker/Dozent

Raum für Entwicklung Gaußstraße17                       22765Hamburg

Info unter: 040-64851652

 

Die Hälfte aller Fehler entsteht dadurch, dass wir denken sollten, wo wir fühlen, und dass wir fühlen sollten, wo wir denken.

                 John Churton Collins

Frage dich in jeder schwierigen Situation:

 

"Was würde der stärkste, mutigste, liebevollste Teil meiner Persönlichkeit jetzt tun?"

 

Und dann tue es. Tue es richtig. Und zwar sofort.

Bloßes Wissen wird zu einer Sucht, einer anderen, subtileren Form der Zerstreuung.

 

Krishnamurti, Vollkommene Freiheit

Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass - sondern Angst.

Angst führt in Enge, Liebe führt in die Weite.

Wir haben die Wahl, welcher Energie wir folgen.


Stefan Jesse

Abhängigkeit ist, zu denken, man kann  aufhören, wenn man will - nur, man kann nicht mehr wollen!

 

 

Sucht ist immer auch entgleiste Sehnsucht!

 

 

Du hast immer 100 Prozent- in was willst du investieren?

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